Dass RAHEL auch anders kann, beweist die Wiener Musikerin mit ihrer neuen Single „jéremi“, die heute erscheint. Statt schriller Töne und ausufernder Lautstärke gibt es dieses Mal sanftes Pfeifen, eine Akustikgitarre und jede Menge Melancholie. Ein Song, der zunächst so gar nicht nach der sonst gerne etwas exzentrischen Künstlerin klingt, dabei aber einmal mehr zeigt, dass RAHEL auch mit den leisen Tönen einiges zu erzählen hat.
„jéremi“ handelt laut RAHEL selbst „von einer lange vergangenen, für immer gegenwärtig gewordenen liebe. vom schnöden prekariat. von einem pferd.“ Klingt zunächst etwas kryptisch, passt aber ziemlich gut zu ihrer bildhaften und bisweilen eigenwilligen Lyrik. Musikalisch macht es sich der Song zunächst irgendwo zwischen verträumtem Alternative Rock und Chanson gemütlich, bevor ein eindringliches E-Gitarren-Solo die Lagerfeuerromantik ziemlich abrupt beendet. Gerade dieser Kontrast macht die Nummer interessant.
Nach einer längeren Live-Pause meldete sich RAHEL zuletzt beim Wiener Popfest auf der Bühne zurück. Mit „jéremi“ veröffentlicht sie nun bereits die dritte Single aus ihrem zweiten Albumprojekt, das im Frühjahr 2027 erscheinen soll. Bis dahin dürfte die österreichische Musikerin sicherlich noch die eine oder andere Überraschung parat haben.
Fotocredit: Singlecover/Artwork