Als Vorbote erscheint der brachiale, brandneue Song „Underground“, bei dem Legende Iggy Pop mitwirkt.
In seinem Buch Spaceships Over Glasgow: Mogwai, Mayhem and Misspent Youth schreibt Mogwais Stuart Braithwaite darüber, welchen prägenden Einfluss Iggy Pop – sowohl als Solokünstler als auch mit seiner Band The Stooges – auf sein Leben hatte:
„The Stooges zu hören, war für mich ein lebensverändernder Moment. Ihr selbstbetiteltes Album war im Grunde meine Bibel. Es war drogenvernebelt, dumm und vollkommen ursprünglich. Ich hatte noch nie etwas Vergleichbares gehört, und obwohl sich die Band im Grunde schon aufgelöst hatte, als ich geboren wurde, entwickelte ich eine große Liebe zu den drei Stooges-Alben. Ich hatte ein VHS-Video von Iggy bei einem Liveauftritt und sah es mir immer und immer wieder an. Seine Performance war anders als alles und jeder, den ich zuvor gesehen hatte. Das Spektakel war großartig, aber es war seine Stimme und seine Songs, die mich wirklich in ihren Bann zogen.“
Über die Zusammenarbeit sagt Iggy:
„Ich mochte Mogwai schon immer. Der Anfang des Stücks erinnerte mich an die erdrückende Einsamkeit der modernen Welt. Der gesungene Part, arrangiert von Matt Sweeney, fühlte sich an, als wäre er für jemanden gemacht, der die Schnauze voll hat und kein Problem damit hat, das auch zu sagen.“
Wie bereits ihre Debütsingle „Tuner“ aus dem Jahr 1996 veröffentlichen Mogwai Happy Tears über ihr eigenes, von der Band betriebenes Plattenlabel Rock Action Records, das in diesem Jahr ebenfalls sein 30-jähriges Bestehen feiert.
Neben der neuen Single enthält Happy Tears Highlights und Raritäten aus der gesamten Diskografie der Band, darunter eine frühere, ausschließlich digital veröffentlichte Single sowie eine besondere Neuinterpretation von „New Paths to Helicon 1“ mit dem Titel „Brand New Paths to Helicon 1“. Dabei ist das Budapest Art Orchestra zu hören; arrangiert wurde das Stück von Adam Wiltzie (A Winged Victory For The Sullen, Stars Of The Lid).
LIVE
06.11.26 Hamburg – Elbphilharmonie – sold out
Die Single findet ihr z.B. hier.
Fotocredit: Albumcover / Artwork