Mit ihrem zweiten Album „Rise“, das am 25. September 2026 erscheint, begibt sich A Purple Sky auf eine musikalische Expedition in die Zukunft. Die selbstfinanzierte, female-fronted Modern-Metal-Band, bestehend aus Frontsängerin und Songwriterin Marliina, Gitarrist Sebastian Laue und Bassist Dennis Winke, erschafft eine eigene Welt, die an dystopische Serien- und Game-Hits wie „Fallout“ oder „The Last of Us“ erinnert: Städte liegen in Trümmern, Kriege und Naturkatastrophen haben die Erde zerstört, doch inmitten der Scherben regt sich Hoffnung. Überlebende erheben sich aus den Ruinen, schließen sich zusammen und sind bereit, etwas Neues und Besseres zu erschaffen.
Als Konzeptalbum widmet sich „Rise“ diesem Wiederaufbau. Trotz der düsteren Grundprämisse strotzen die Songs vor Hoffnung, dem Wunsch, etwas zu bewegen, und dem Drang, eine bessere Welt zu gestalten. Thematisch und musikalisch bewegt sich A Purple Sky dabei zwischen Wasteland und Elysium, zwischen zerstörter Gegenwart und der Vision einer besseren Zukunft. Elektronische Elemente stehen Naturklängen gegenüber und Geigensoli verschmelzen mit Metal-Riffs zu einer dichten, cineastischen Klanglandschaft, die den Aufstieg aus der Asche musikalisch erlebbar macht.
Mit ihrer Fokus-Single „Humanity“ kritisieren A Purple Sky das aktuelle Zeitgeschehen und den verantwortungslosen Umgang mit unserer Welt, in der sich niemand hauptverantwortlich fühlt. Dabei steht insbesondere das persönliche Gefühl der Ohnmacht angesichts gesellschaftlicher und politischer Strukturen und Entscheidungen im Vordergrund.
Inspiration ziehen die Musiker*innen aus allen Spielarten der Popkultur: Filme, Serien und vor allem Videospiele. „In Games konnte ich mich oft in einer Art verwirklichen, die im realen Leben nicht ohne Weiteres möglich war. Neue Wege denken, neue Identitäten ausprobieren und daraus Kraft für meine eigene Zukunft außerhalb der virtuellen Welten schöpfen“, erklärt Marliina.
Für „Rise“ ließen sich die drei von Spielen und Serienadaptionen wie „The Last of Us“, „Fallout“ oder „Horizon Zero Dawn“ inspirieren. Dabei verstehen sie Games und Musik nicht als Eskapismus, sondern als Antrieb für Selbstermächtigung und kreative Entfaltung.
„Wir wollen uns mit unserer Kunst am gesellschaftlichen Diskurs beteiligen. Unsere Songs sollen Spaß machen, aber auch anstoßen, unbequem sein und Menschen zum Nachdenken anregen“, beschreibt Sebastian Laue. Dennis Winke ergänzt: „Wir leben in einer unsicheren Zeit, dürfen aber nicht aufhören, an das Morgen zu glauben.“
Auch außerhalb ihres gemeinsamen Bandprojekts sind die drei Musiker*innen aktiv. Dennis Winke sammelte umfassende Erfahrungen in zahlreichen Cover- und Bandprojekten, während Sebastian Laue bereits zwei Solo-Instrumental-Alben veröffentlichte.
Das ganze Album findet ihr z.B. hier.
Fotocredit: Albumcover / Artwork