Mary And The Sharks öffnet das nächste Kapitel ihres Debüts: Heute erscheint mit „I Don’t Wanna Question How I Feel“ die dritte und letzte Vorab-Single ihres gleichnamigen Albums – ein Song, der den roten Faden der bisherigen Releases „Right Kind Of Magic“ und „She Said I’m A Saint“ konsequent weiterspinnt. Wo zuvor Zweifel, Schutzmechanismen und vorsichtige Annäherung dominierten, markiert der neue Track den Moment, in dem aus Unsicherheit ein vorsichtiges Vertrauen wird.
In „I Don’t Wanna Question How I Feel“ bewegt sich Mary And The Sharks zwischen Intimität, Sehnsucht und der Angst, sich zu weit vorzuwagen. Der Song erzählt von der Entscheidung, den eigenen Gefühlen zu trauen, statt sie reflexartig zu zerpflücken – von der Frage, wo Selbstschutz endet und echte Nähe beginnt. Wie schon bei Acts wie Soft Loft, mit denen sie die Liebe zu fein austariertem Indie-Pop teilt, entsteht eine Atmosphäre, in der leise Töne und emotionale Nuancen mehr sagen als große Gesten. Statt klare Antworten zu geben, bleibt Raum für Ambivalenz: Gefühle dürfen einfach da sein, ohne sofort eingeordnet oder kontrolliert werden zu müssen.
Der Track ist damit weniger klassische Liebeserklärung als stilles Bekenntnis zu emotionaler Ehrlichkeit. Es geht um den Mut, Unsicherheiten auszuhalten und etwas Schönes zuzulassen, auch wenn der Ausgang ungewiss bleibt – eingefangen in einer Mischung aus Melancholie, Wärme und direkter Sprache, die Mary And The Sharks’ Songs auszeichnet. Als letzte Single vor dem Debütalbum (VÖ: 24.07.2026) setzt der Titeltrack den Ton für das, was folgt: eine Sammlung von Liedern über Vertrauen, Veränderung und jene seltenen Momente, in denen wir aufhören, gegen unsere eigenen Gefühle anzureden.
Fotocredit: Leif Dölle