Mit seiner ersten eigenen Deutschland-Tour im Mai 2026 erreicht MYLLER den bislang größten Meilenstein seiner noch jungen, aber bereits beeindruckenden Karriere. Nachdem er sich in den vergangenen Jahren als Support für namhafte Acts wie Wincent Weiss, LEONY oder Revolverheld einem breiten Publikum präsentieren konnte, steht er nun erstmals selbst im Mittelpunkt – mit eigenen Shows, eigenen Geschichten und einer klaren Vision davon, was seine Musik ausmacht. Der Deutschpop-Künstler steht für ehrliche, lebensnahe Songs, die ohne Pathos auskommen und dennoch tief treffen. Seine Musik verbindet handgemachte Sounds mit moderner Produktion und transportiert vor allem eines: Emotionen, die greifbar sind. Ob auf Festivalbühnen oder in ausverkauften Hallen als Support – MYLLER hat sich Schritt für Schritt eine Fanbase aufgebaut, die seine Authentizität und Energie schätzt. Spätestens mit seiner ersten Single „Lass dich nicht mehr ran“ sowie der EP „Wenn du weg bist“ machte er auf sich aufmerksam und entwickelte sich kontinuierlich weiter. Im Gespräch mit uns dem Frontstage Magazine spricht MYLLER über die Bedeutung seiner ersten eigenen Tour, prägende Erfahrungen als Support-Act, die Nähe zu seinem Publikum und die Frage, wann aus einem Traum plötzlich Realität wird.
Frontstage Magazine: Im Mai gehst du zum ersten Mal auf eigene Deutschland-Tour. Was bedeutet dir dieser Schritt persönlich und wann hast du zum ersten Mal realisiert, dass dieser Moment wirklich kommen wird?
MYLLER: Das ist für mich ehrlich gesagt ein riesiger Meilenstein. Ich habe mir das so lange gewünscht, eigene Shows zu spielen, wo die Leute wegen meiner Musik kommen und nicht, weil ich Support bin. Das fühlt sich schon jetzt krass an. Ich habe es tatsächlich noch gar nicht so richtig realisiert und glaube, der Moment wird kommen, wenn ich auf der Bühne stehe und mir bewusst wird: Diese Menschen sind wirklich nur wegen mir da und haben sich die Tickets wegen mir gekauft. Dass das nicht einfach nur ein Traum oder ein Plan ist, sondern dass da draußen wirklich Leute stehen, die mich live sehen wollen. Ich glaube, das wird ein sehr besonderer Moment, und irgendwie ist er das jetzt schon.
Frontstage Magazine: Du hast in den letzten Jahren bereits als Support für Künstler*innen wie Wincent Weiss, LEONY, Revolverheld, JORIS oder Stefanie Heinzmann vor großem Publikum gespielt. Welche Erfahrungen aus diesen Shows nimmst du jetzt mit auf deine erste eigene Tour?
MYLLER: Ich habe vor allem gelernt, wie wichtig es ist, Menschen in kurzer Zeit zu erreichen. Als Support hast du oft nur eine knappe halbe Stunde, da musst du sofort connecten. Und für meine erste eigene Tour nehme ich auf jeden Fall mit: ehrlich sein, Energie geben und die Leute mitnehmen, auch wenn sie dich vielleicht noch gar nicht kennen. Gleichzeitig hab ich mir viel abgeschaut, wie die großen Acts ihre Shows aufbauen, über Dramaturgie, Momente, Nähe zum Publikum. Das werde ich jetzt auf meine eigene Art umsetzen.
Frontstage Magazine: Deine Songs leben stark von ehrlichen Geschichten aus dem Alltag. Wie wichtig ist dir der direkte Austausch mit deinem Publikum auf der Bühne, wenn du diese persönlichen Themen live präsentierst?
MYLLER: Extrem wichtig. Für mich ist das eigentlich das Herz von allem. Ich schreibe Songs ja nicht einfach nur, damit sie im schier endlosen Netz herumschwirren, sondern weil ich hoffe, dass sich jemand darin wiederfindet. Und live merkst du dann plötzlich: Da stehen Leute vor dir, die genau das fühlen, und da kullert vielleicht auch mal die eine oder andere Träne. Diese Momente, wenn du in die Menge schaust und siehst, dass jemand deinen Text mitsingt oder emotional wird – das ist für mich der Grund, warum ich das alles mache.
Frontstage Magazine: Deine Musik steht für positiven, handgemachten Deutschpop mit viel Energie. Was können Fans musikalisch und atmosphärisch von deiner ersten eigenen Tour erwarten? Wird es vielleicht auch neue Songs live zu hören geben?
MYLLER: Ich will, dass die Shows sich anfühlen wie ein Safe Space, aber gleichzeitig auch wie ein richtig schöner Abend mit viel Energie. Also: lachen, fühlen, mitsingen, alles wird dabei sein. Musikalisch wird’s definitiv dynamisch – von ruhigen, emotionalen Momenten bis hin zu Songs, bei denen einfach alle abgehen können. Und ja, es wird auch neue Songs geben, die bisher keiner kennt. Ich habe richtig Bock, die ersten Reaktionen darauf live zu sehen, das ist immer nochmal was ganz anderes als online auf Instagram und TikTok.
Frontstage Magazine: Wenn du auf die letzten Jahre zurückblickst – von deiner ersten Single bis zur eigenen Deutschland-Tour – was war der Moment, in dem du gemerkt hast: ‚Okay, das hier funktioniert wirklich‘?
MYLLER: Ich glaube, das ist gar nicht dieser eine große Moment, sondern eher viele kleine. Aber einer, der hängen geblieben ist, war, als Leute angefangen haben, meine Songs auswendig mitzusingen, ohne dass ich die Menschen kannte. Oder auch Nachrichten von Menschen, die mir geschrieben haben, dass ihnen ein Song von mir durch eine schwere Zeit geholfen hat. Da habe ich gemerkt: Das geht über mich hinaus. Und genau das ist eigentlich das Ziel von Musik.“
Live 2026:
05.05. – Frankfurt | Nachtleben
06.05. – München | Milla
07.05. – Köln | Blue Shell
09.05. – Hannover | Lux
10.05. – Hamburg | Hebebühne
11.05. – Berlin | Prachtwerk
Fotocredit: Jakob Erll