Zum Wochenende öffnete auch das Hauptgelände und was folgen sollte, waren sehr warme Temperaturen mit unglaublich viel unterschiedlichen Auftritten & Emotionen
Nachdem der Mittwoch und Donnerstag beim Open Flair eher den Charakter eines ausgedehnten Warm-ups gehabt hatten und nach und nach die ersten Bühnen öffneten, ging es nun richtig los. Am Freitag öffnete auch das Hauptgelände seine Tore. Damit standen mit der Radio Bob Hauptbühne und der Freibühne zwei weitere zentrale Anlaufpunkte bereit, die sich beim Open Flair angenehm unkompliziert miteinander verbinden ließen. Der Weg zwischen beiden Bühnen war tatsächlich nur ein Katzensprung und so dauerte der Wechsel meist nur wenige Minuten.
Während die Radio Bob Bühne einen großen Platz mit einer kleinen VIP Tribüne für die Zuschauer bot, hatte die Freibühne ihren ganz eigenen Charme. Sie war zwar kleiner, doch der Baumkreis rund um die Fläche vor der Bühne spendete Schatten und sorgte gleichzeitig für eine Atmosphäre, die man auf großen Festivalflächen nur selten fand.
Freitag: Jetzt endlich auch die große Bühne!
Split eröffneten den Tag auf der Radio Bob Bühne, während Simon Will auf der Freibühne den Startschuss gab. Trotz der bereits am Vormittag drückenden Hitze wollten sich zahlreiche Besucher den Auftakt nicht entgehen lassen. Besonders vor der Freibühne sammelte sich schnell eine große Menge. Simon Will hatte dabei einen entscheidenden Vorteil: Der eigentlich als YouTuber bekannte Musiker verfügte längst über eine beachtliche Fanbase, die weit über seine Musik hinausging.
Von dieser Seite zeigte er auf der Bühne allerdings wenig. Stattdessen stand ein Mix aus Rock und Pop-Punk im Mittelpunkt. Neben ruhigeren Songs entstanden immer wieder kleinere Moshpits und spätestens da war klar, dass der Mann seine Internetbekanntheit durchaus in eine funktionierende Live-Show übersetzen konnte. Ein sehr spannender Künstler.
Wer erst etwas später auf dem Gelände angekommen war oder zwischen den Bühnen pendelte, blieb vielleicht bei Fellows auf der Hofbühne hängen. Bei bestem Wetter spielte die Band dort vor einem gut gefüllten Platz. Was vor einigen Jahren mit reinen Coversongs begonnen hatte, wurde inzwischen durch eigene Stücke ergänzt.
Danach ging es für uns weiter zu Deine Cousine. Eine Woche zuvor hatten wir sie noch auf dem etwas kleineren Green Juice in Bonn erlebt. In Eschwege bewies sie nun eindrucksvoll, dass sie genauso gut ein größeres Festivalpublikum auf ihre Seite ziehen konnte. Die Energie stimmte und vor der Bühne wurde es entsprechend schnell voll.
Gleichzeitig zeigte sich zum ersten Mal an diesem Wochenende, dass die enorme Auswahl beim Open Flair auch ihre Schattenseiten hatte. Shoreline spielten auf der Freibühne und kaum waren dort die letzten Töne verklungen, begann gegenüber bereits die Show von Kaffkiez. Gleichzeitig startete auf der Seebühne mit Slope eine Hardcore- und Crossover Band aus Duisburg.
Zum Start war die Menge vor der Seebühne noch vergleichsweise überschaubar. Das änderte sich allerdings schneller, als man schauen konnte. Slope nutzten die ersten Minuten, um das Publikum auf Temperatur zu bringen, und plötzlich entwickelte sich vor der Bühne eine wilde Hardcore Party. Songs wie „It’s Ticking“ oder „Freak Dreams“ sorgten für die passenden Ausraster. Die Band überzeugte dabei auf ganzer Linie und zeigte einmal mehr, dass solche Bookings dem Open Flair richtig gut zu Gesicht stehen. Davon darf es in Zukunft gerne mehr geben.
Anschließend blieb es an der Seebühne ähnlich hart. Our Mirage, die aktuell eine ganze Reihe von Festivals spielen, übernahmen und nutzten das von Slope bestens aufgewärmte Publikum für ihren Post-Hardcore. Dabei zeigte sich auch eine der großen Stärken dieser Bühne: Fast jeder fand dort seinen persönlichen Lieblingsplatz. Wer es vorne richtig krachen lassen wollte, stellte sich in den Pit. Wer etwas mehr Abstand bevorzugte, blieb hinter dem Wellenbrecher. Andere hängten die Beine in den See oder machten es sich auf der Wiese gemütlich und hörten von dort aus zu.
Während es an der Seebühne ordentlich zur Sache ging, wurde es auf dem Hauptgelände extrem voll. Der Grund war Zartmann. Der Berliner hatte sich mit seinen Indie Hits in erstaunlich kurzer Zeit weit nach oben in die Line-ups gespielt. Wer ihn auf der Bühne beobachtete, verstand schnell, warum. Seine Songs blieben im Kopf und Zartmann war einfach ausgesprochen sympathisch. Dabei sprang er wie ein Flummi über die Bühne und bewegte sich ständig von einer Seite zur anderen.
Emotionaler wurde es am frühen Abend auf der Freibühne. Marlo Grosshardt hatte dort das Publikum vor sich und brachte nicht nur Musik, sondern auch eine klare Haltung mit. Sein viraler Song „Hallo Oma“ dürfte den meisten Festivalbesuchern spätestens aus dem eigenen Instagram Feed bekannt gewesen sein. Einige kannten ihn vermutlich tatsächlich nur von diesem einen Lied. Nach dem Auftritt dürften allerdings deutlich mehr Menschen neugierig auf sein neues Album „Bildet Banden“ gewesen sein, das am 14. August erscheinen wird. Daraus präsentierte er bereits mehrere Songs. „Hallo Oma“ durfte natürlich trotzdem nicht fehlen – was ein emotionaler Moment.
Zum Finale teilte sich das Publikum noch einmal. Während ein großer Teil auf dem Hauptgelände blieb, um SDP zu sehen, zog es andere zur Seebühne zu Kadavar. Unterschiedlicher hätte das Programm kaum ausfallen können. Und genau das machte den Abend wieder einmal typisch Open Flair: Jeder bekam irgendwo das geboten, worauf er Lust hatte.
SDP wussten vom ersten Moment an, wie sie das Publikum auf ihre Seite zogen. Eingängige Texte, ein großes Bühnenbild und jede Menge Bewegung sorgten dafür, dass vor der Hauptbühne kaum jemand stillstand. Vincent und Dag fanden zudem viele positive Worte für das Open Flair. Auch bei der Show selbst wurde nicht gespart. So spielten die beiden unter anderem auf einer großen Krone mitten im Publikum. Dazu kam ein überraschender Besuch von Jörg Roth, dem Sänger von Saltatio Mortis und einer Menge Feuer auf der Bühne.
Viele SDP Songs waren ohnehin längst Festival- und Campingplatz Hits. Entsprechend textsicher zeigte sich das Publikum.
Nach Mitternacht übernahmen schließlich die Emil Bulls die Seebühne. Obwohl der Tag bereits lang gewesen war, war von Müdigkeit vor der Bühne kaum etwas zu spüren. Sänger Christoph von Freydorf forderte die Menge immer wieder heraus und bekam dafür die entsprechende Antwort in Form von vielen Moshpits. Der Freitag hatte damit einen langen, aber durchaus passenden Abschluss gefunden.
Samstag: Monsters, Tischtennis und ein Feuerwerk der Gefühle
Der Samstag begann ungewöhnlich früh mit einem echten Open Flair Klassiker. Die Monsters of Liedermaching zogen schon zu früher Stunde zahlreiche Besucher zur Radio Bob Bühne. Die Erfinder des Sitzpogo waren wieder einmal zu Gast und gehören inzwischen so selbstverständlich zum Festival wie das Camping, die Wege durch Eschwege und die ersten müden Gesichter am Morgen.
Das Gelände war bereits erwartungsgemäß gut gefüllt. Man merkte einfach, dass für viele Open Flair Besucher ein Auftritt der Monsters zum vollständigen Festivalerlebnis dazugehört.
Wer anschließend Lust auf einen kompletten Stilwechsel hatte fand diesen im Elektrogarten. Hier wartete Copperhead mit Drum & Bass. Überall vor der Bühne standen oder saßen Elektro Fans und tanzten in der Sonne. Viel unterschiedlicher konnte ein Festivalprogramm kaum aussehen: Erst Liedermaching, kurz darauf Drum & Bass. Genau solche Kombinationen machen das Open Flair aus.
Wer angesichts der Temperaturen eine Abkühlung brauchte, aber nicht unbedingt in den See springen wollte, konnte außerdem ins Freibad Eschwege fahren. Das Festival setzte dafür kostenlose Shuttlebusse ein, im Freibad gab es einen Festivaltarif. Vor Ort wurde sogar Wasseraerobic angeboten – natürlich nicht ohne den einen oder anderen Rockklassiker aus den Lautsprechern.
Viele Besucher hatten allerdings noch einen anderen Programmpunkt auf ihrem Tagesplan. Im Kleinkunstzelt las Monchi, Sänger von Feine Sahne Fischfilet, aus seinem neuen Buch „Jenseits der Brandmauer“. Das Buch erscheint am 13. August und beschäftigte sich mit seinem Leben in der vorpommerschen Provinz und seiner Rückkehr nach Jarmen. Mal wieder ein spannender Punkt auf dem Timetable ganz abseits der lauten Töne.
Auch auf der Hauptbühne gab es einen besonderen Moment. Bei Frank Turner erschien Ingo von den Donots als Überraschungsgast auf der Bühne. Gemeinsam spielten sie „Do One“ – auf Deutsch. Für die beiden war es die Premiere dieser gemeinsamen Version.
Kurz darauf standen die Donots selbst auf der Bühne. Viele Besucher hofften deshalb bis zum Ende auf eine erneute gemeinsame Version der Donots und Frank Turner, diesmal von „So Long“. Dazu kam es leider nicht, denn Frank Turner war bereits auf dem Weg zu seinem nächsten Auftritt. Dafür hatten die Donots gleich mehrere andere Überraschungen im Gepäck.
Besonders emotional wurde es, als Sören auf die Bühne kam. Nach einem Aufruf der Band hatte er vor einigen Jahren einen passenden Knochenmarkspender gefunden. Nun standen Sören und die Band gemeinsam auf der Bühne und waren sichtlich bewegt von diesem ungeplanten Treffen.
Ingo wäre allerdings nicht Ingo, wenn er nicht auch noch eine ziemlich ungewöhnliche Idee gehabt hätte. Im Backstage Bereich hatte man eine kleine Tischtennisplatte gefunden. Also wurde diese kurzerhand mitten in den Pit gestellt. Während sich rundherum ein Circle Pit bildete, spielte Ingo eine Runde Tischtennis gegen einen Fan im Rollstuhl. Eine völlig absurde und gleichzeitig großartige Aktion, die perfekt zu den Donots passte.
Die Donots hatten das Publikum damit bestens aufgewärmt. Denn was danach kam, verlangte einiges an Energie.
Feine Sahne Fischfilet betraten die Hauptbühne und legten los wie die Feuerwehr. Eineinhalb Stunden lang gab es vor der Bühne praktisch kein Halten. Bengalos und Rauchtöpfe wurden in der Menge gezündet, doch selbst ohne diese zusätzlichen Bilder wäre die Stimmung bereits komplett entfesselt gewesen.
Zum letzten Song lud Monchi spontan alle Crowdsurfer auf die Bühne ein. Eine Aktion, die bei einem Festival wie dem Open Flair tatsächlich funktionieren konnte. Die Stimmung zwischen Publikum und Security blieb absolut entspannt – an diesem Punkt muss man die Security generell loben. Hier gab es jeden Tag neue Kostüme und jeder Security hatte das Wochenende über ein lächeln im Gesicht.
Und schließlich hatte die Band mit „Wir kommen in Frieden“ auch gleich die passende musikalische Grundlage für diesen Abend gelegt.
Als der letzte Ton verklungen war, begann auf den großen Leinwänden ein Video. Der Headliner für das Open Flair 2027 wurde angekündigt. Die ganze Woche über hatte es in Eschwege bereits Hinweise gegeben. Nun war das Rätsel gelöst: Die Ärzte aus Berlin kommen 2027 zum Open Flair.
Einige Besucher fielen nach diesem langen Tag vermutlich einfach nur noch erschöpft ins Zelt. Andere hatten noch genug Energie für die Seebühne. Dort spielte Jan Blomqvist mit seiner Band. Nach Auftritten bei internationalen Festivals wie Coachella oder Tomorrowland war es schon bemerkenswert, den Musiker nun in Eschwege zu sehen. Auf der Seebühne sorgte er für einen deutlich ruhigeren, aber nicht weniger stimmungsvollen Abschluss eines langen Samstags.
Sonntag: Das große Finale bei absoluter Hitze
Der Sonntag begann für viele Besucher mit Comedy. Im Kleinkunstzelt sorgte Ana Lucia für ein extrem volles Zelt und entsprechend gute Stimmung. Die Comedienne war bereits gemeinsam mit Carolin Kebekus aufgetreten und regelmäßig in der heuteshow zu sehen.
Dass das Kleinkunstprogramm beim Open Flair einen festen Platz hatte, zeigte sich auch an diesem Tag wieder. Das Festival bestand längst nicht nur aus Musik. Ein gutes Beispiel dafür war der beliebte Open Flair Gottesdienst auf der Waldbühne, der in diesem Jahr musikalisch von Matze Rossi an der Gitarre begleitet wurde.
Auf der Radio Bob Bühne sorgten Less Than Jake anschließend für Ska-Punk und damit für genau die Musik, die bei strahlendem Sonnenschein besonders gut funktionierte. Der Sonntag meinte es allerdings fast zu gut mit den Besuchern. Schon zur Mittagszeit lagen die Temperaturen deutlich über 30 Grad. Die Sonne stand gnadenlos über dem Festivalgelände.
Viele suchten deshalb den Schatten rund um die Freibühne. Less Than Jake bemerkten das und grüßten immer wieder die Fans, die sich trotz der Hitze vor der Bühne eingefunden hatten. Ganz aufgeben wollte schließlich niemand.
Wer dort blieb, bekam direkt im Anschluss Still Talk zu sehen. Die Kölner Band hatte im vergangenen Jahr ihr Album „Year of the Cat“ veröffentlicht und spielte sich inzwischen auf immer mehr Festivalplakaten nach oben. Der Mix aus Emo und Pop-Punk funktionierte auch in Eschwege hervorragend. Sängerin Tanja Kührer bedankte sich im Laufe des Sets mehrfach für den sehr gut gefüllten Platz und die tolle Stimmung vor der Bühne.
Am frühen Abend wurde es dann vor der Hauptbühne wieder richtig voll. Zum Glück hatten sich inzwischen einige Wolken vor die Sonne geschoben. Die Temperaturen wurden angenehmer und damit war der perfekte Zeitpunkt für Giant Rooks gekommen.
Die Band um Frontmann Fred Rabe lieferte ein Set, das problemlos auch auf einer internationalen Indie Rock Bühne funktioniert hätte. Songs wie „New Estate“, „Watershed“ und „What I Know Is All Quicksand“ ließen das Publikum tanzen. Rabe sprang immer wieder auf das etwas erhöht auf der Bühne stehende Klavier und machte im Laufe des Sets immer wieder sehr sympathische Ansagen.
Bevor Bosse anschließend die Radio Bob Bühne übernahm, gab es auf der Freibühne noch einen Auftritt, der für viele Besucher eine echte Entdeckung gewesen sein dürfte. Die Lottery Winners aus Leigh in Lancashire waren zu Gast. Nach Supportshows für niemand geringeren als Robbie Williams spielten sie nun in Eschwege vor einer Mischung aus Fans und neugierigen Zuhörern.
Frontmann Thomas Rylance war dabei bestens gelaunt. Zwischendurch klaute er sich sogar den Wasserschlauch der Security und sorgte damit kurzerhand für etwas Abkühlung. Bei einer Band, die offensichtlich so viel Spaß auf der Bühne hatte, dauerte es nicht lange, bis auch das Publikum angesteckt wurde. Die Lottery Winners dürften wir in den kommenden Jahren ziemlich sicher noch auf deutlich größeren Bühnen sehen.
Danach war Bosse an der Reihe. Seine Show begann ungewöhnlich: Eine abgehangene Bühne verbarg zunächst den Musiker und einen Chor aus Fans, die diesen besonderen Moment zuvor gewinnen konnten. Gemeinsam mit Aki Bosse sangen sie „Lass dich nicht zwicken“. Dann fiel der Vorhang und Bosse übernahm die große Bühne. Was folgte, war eine Show, wie man sie von Bosse kennt: gute Laune, ernste Texte, klare Haltung und ganz viel Herz. Das Publikum sang mit und hatte sichtlich Spaß an dieser Buchung.
Das große Finale des Open Flair 2026 gehörte Biffy Clyro. Die schottische Band feierte in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen und hatte den weiten Weg nach Eschwege auf sich genommen. Für Biffy Clyro war es gleichzeitig eine Rückkehr an einen bekannten Ort. Nach den Auftritten 2013, 2017 und 2022 standen Simon Neil und seine Band nun zum vierten Mal beim Open Flair auf der Bühne.
Und dafür brauchte es keine riesige Produktion und keine endlosen Spezialeffekte. Eine gute Rockshow, starke Songs und eine Band, die genau wusste, was sie tat, reichten vollkommen aus. „Hunting Season“, „Black Chandelier“ oder „The Captain“ sorgten dafür, dass auch zum letzten Konzert des Festivals noch einmal ordentlich Bewegung vor der Bühne entstand.
Zum Abschluss gab es schließlich noch ein großes Feuerwerk über dem Festivalgelände. Und damit war es vorbei.
Fünf Tage Open Flair Programm lagen hinter uns. Fünf Tage, in denen sich wieder einmal zeigte, was dieses Festival so besonders macht. Es waren nicht nur die großen Namen auf den Bühnen. Es waren die kleinen Momente dazwischen: der Schatten unter den Bäumen an der Freibühne, ein spontaner Tischtennismatch im Circle Pit, ein Wasserschlauch, der plötzlich zur Erfrischungsanlage wurde, der See direkt neben der Bühne oder die Menschen, die sich irgendwo auf dem Campingplatz über die nächste Band unterhielten.
Das Open Flair gehört für uns zu den schönsten und abwechslungsreichsten Festivals in Deutschland. Die Stimmung auf den Campingplätzen, in Eschwege und auf dem Festivalgelände war auch 2026 wieder etwas ganz Besonderes. Es herrschte eine Offenheit, die man nicht bei jedem großen Festival findet. Wer einmal beim Flair war, versteht ziemlich schnell, warum so viele Besucher Jahr für Jahr wiederkommen.
Und wer 2026 noch nicht dabei war, sollte sich für 2027 vielleicht schon einmal einen Termin im Kalender markieren. Das Festival wird vom 4. bis 8. August 2027 wieder in Eschwege stattfinden.
Nach der Ankündigung von Die Ärzte dürfte der Vorverkauf der direkt am Sonntag um 00:00 Uhr startete recht zügig laufen und vermutlich wird man hier schon schnell ein Ticketupdate geben.
Man kann es einem Festival dieser Größe nur gönnen. So viel Programm, so viele unterschiedliche Künstler, so viel Atmosphäre und dahinter eine Team, dass mit viel Liebe und dem Einsatz unzähliger ehrenamtlicher Helfer funktioniert.
Danke Eschwege.
Danke Open Flair.
Bis zum nächsten Mal!
Fotocredit: Fabian Hafels