Mit dem Einstieg von Bianca Hermann beginnt für ABOUT MONSTERS eine neue Ära – musikalisch wie menschlich. Nach dem viel beachteten Album „Hidden Dystopia“ und einer erfolgreichen Headliner-Tour 2025 richtet die Band ihren Blick klar nach vorn: härter, düsterer, moderner. 2026 soll zum bislang wichtigsten Jahr der Bandgeschichte werden – mit Studioarbeit, großen Touren und einem neu definierten Live-Konzept, das Sound, Licht und Emotionen zu einem intensiven Gesamterlebnis verschmelzen lässt. Im Gespräch mit uns dem Frontstage Magazine erzählen ABOUT MONSTERS, wie der Wechsel am Mikrofon ihre Dynamik verändert hat, warum sie sich konsequent in Richtung Modern Metal bewegen und weshalb die Unterstützung ihrer Fans in Zeiten des Umbruchs wichtiger war als je zuvor.
Frontstage Magazine: Nach dem Einstieg von Bianca Hermann als neue Sängerin beginnt für ABOUT MONSTERS ein komplett neues Kapitel. Wie hat sich dieser Wechsel auf eure Dynamik, euren Sound und eure Zukunftsvision ausgewirkt?
About Monsters: Für uns hat sich wirklich viel verändert! Bianca ist nicht nur wahnsinnig professionell, sie hat sich auch menschlich sofort in die Band gefügt. Wir hatten direkt das Gefühl: Das passt. Sie hat nun in kürzester Zeit Verantwortung übernommen und fügt sich schnell in unsere Prozesse ein. Von ihrem Sound sind wir absolut begeistert – ihre Power, ihre Klarheit und die Screams, die für uns neu sind. Dadurch soll unsere Musik eine neue Tiefe und Intensität bekommen, die wir so vorher nicht hatten.
Frontstage Magazine: Mit „Hidden Dystopia“ habt ihr 2025 einen musikalischen Quantensprung hingelegt. Inwiefern spiegelt das Album bereits die Richtung wider, in die ihr 2026 gemeinsam mit Bianca gehen wollt?
About Monsters: „Hidden Dystopia“ war für uns ein wichtiges Kapitel. Dennoch sind wir noch nicht ganz dort angekommen, wo wir uns sehen: im Modern Metal. Wir haben gemerkt: Wir wollen härter und düsterer werden. Mit Bianca haben wir jetzt eine Stimme, die genau das verkörpert. Ihre Vocals, ihre Präsenz und auch ihre Art zu schreiben bringen uns an einen Punkt, an dem wir uns wirklich im Modern Metal verorten können.
Frontstage Magazine: Ihr sagt selbst: „Die einzige Konstante ist die Veränderung.“ Wie wichtig war dieser Gedanke in der Phase zwischen Debütalbum, überarbeiteten Sounds und dem Einstieg einer neuen Sängerin?
About Monsters: Veränderung gehörte schon immer zu unserer DNA. Veränderung war für uns nie etwas Bedrohliches. Gerade in dieser Phase war sie extrem wichtig. Wir mussten loslassen und neu denken. So bleiben wir flexibel und entwickeln uns weiter. Es hat uns gezeigt, dass wir als Band immer weiter zusammenwachsen und stärker aus solchen Momenten hervorgehen können. So bleiben wir flexibel, entwickeln uns weiter und sind für die Zukunft stark aufgestellt.
Frontstage Magazine: 2026 steht bei euch randvoll mit Plänen: Studio im Frühjahr , ein Co-Headliner-Weekend mit Dead Phönix, im März Special Guest auf der Never Back Down Tour, im Mai eure eigene Tour und danach Festivals. Was dürfen Fans musikalisch und live von dieser neuen Ära erwarten?
About Monsters: Es wird intensiver. Es wird größer und auch härter. Wir haben ein neues Live-Konzept erarbeitet, bei dem alles ineinandergreift – Sound, Licht und Performance – sodass eine ganzheitliche Erfahrung ermöglicht werden soll. Wir wollen, dass unsere Shows nicht nur Konzerte sind, sondern Erlebnisse. Wir wollen unseren Fans das Gefühl geben, ein Teil dieses neuen Kapitels zu sein. Es kommt viel auf sie zu. Bleibt gespannt!
Frontstage Magazine: Eure erste Headliner-Tour 2025 war ein voller Erfolg und hat gezeigt, dass ABOUT MONSTERS eine starke Fanbase hat. Was bedeutet euch dieser Rückhalt in einer Zeit des Umbruchs – und wie beeinflusst er euren kreativen Weg nach vorne?
About Monsters: Dieser Rückhalt bedeutet uns alles. Gerade in einer Phase, in der vieles infrage gestellt wurde und manche versucht haben, ihre einseitige Sicht als Wahrheit zu verkaufen, haben unsere Fans, unsere Freunde und unsere Familien zu uns gestanden und uns der Rücken gestärkt. Diese Erfahrung hat uns sehr berührt – und sie wird sich ganz klar in unserer Musik niederschlagen. Das, was wir gerade schreiben, ist ehrlicher, wütender, roher und gleichzeitig hoffnungsvoller als je zuvor.
Die aktuellen Tourdaten, findet ihr z.B. hier.
Fotocredit: Lion Schlenter