In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden in Los Angeles die GRAMMY Awards verliehen und zahlreiche Künstler:innen und Bands der Universal Music Group wurden mit dem wichtigsten internationalen Musikpreis ausgezeichnet.
Wie im Vorjahr dominierte Kendrick Lamar den Abend und wurde mit fünf Awards ausgezeichnet, u. a. in den Kategorien„Rap-Album des Jahres“ für „GNX“ und „Aufnahme des Jahres“ für „Luther“ feat. SZA. Damit steht Kendrick Lamar bei insgesamt 27 GRAMMYs, was ihm den Rekord als Solo-Rap-Artist mit den meisten GRAMMY-Awards aller Zeiten beschert. Einen weiteren Rekord holt Billie Eilish, die für „Wildflower“ als „Song des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Es ist ihr dritter Gewinn in dieser Hauptkategorie – dies hat noch nie jemand zuvor geschafft!
Eine ganz besondere Premiere gab es fürThe Cure, die zum ersten Mal in ihrer 50 Jahre währenden Bandgeschichte ausgezeichnet wurden! The Cure gewannen zwei GRAMMYs: „Bestes Alternative Album“ für „SONGS OF A LOST WORLD“ sowie „Beste Alternative Music Performance“ für den Song „Alone“.
Mit ihrer wundervollen Live-Performance von „Man I Need“ begeisterte Olivia Dean das Publikum und wurde zudem mit dem Grammy als „Best New Artist“ belohnt. Weltweit steht ihr vor kurzem erschienenes zweites Album „The Art Of Loving“ weit oben in den Charts und schoss in Deutschland auf Platz 6. Im Frühjahr 2026 ist Olivia Dean auf großer Live-Tournee und wird u. a. in Berlin auftreten. Die zweite multitalentierte Britin des Abends mit einem GRAMMY-Gewinn ist Lola Young. Für ihren Hit „Messy“ erhielt sie den Preis in der Kategorie „Beste Pop Solo Performance“ und zeigte bei ihrer umjubelten Live-Version am Piano ihre außergewöhnliche Powerstimme.
Lady Gaga, die auch mit einer spektakulären Live-Performance begeisterte, erhielt zwei GRAMMY Awards: „Abracadabra“ wurde als„Beste Dance-Pop-Aufnahme des Jahres“ und „MAYHEM“ als „Pop-Album des Jahres“ ausgezeichnet. YUNGBLUD konnte seinen ersten GRAMMY entgegennehmen und wurde für„Changes (Live From Villa Park, Back To The Beginning)“ als „Beste Rock Performance“ geehrt!
Jelly Roll wurde mit drei GRAMMY-Awards ausgezeichnet, allen voran für das „Beste zeitgenössische Country-Album“ für „Beautifully Broken“. Außerdem gab es den Preis für „Best Country Duo/Group Performance“ (für die Zusammenarbeit mit Shaboozey, „Amen“) und„Best Contemporary Christian Music Performance/Song“ (für das Duett mit Brandon Lake, „Hard Fought Hallelujah“). Leon Thomas wurde mit zwei GRAMMY Awards ausgezeichnet: Sein von Kritikern hochgelobtes Album „MUTT“ erhielt den Award in der Kategorie „Bestes R&B Album“ und der Song „Vibes Don’t Lie“ ist die„Beste traditionelle R&B Performance“ des Jahres!
Dasglobale Phänomen„K-Pop Demon Hunters“ und der Soundtrack des Netflix-Hits wurden bei den Grammys ebenfalls geehrt: Der Megahit „Golden“ von HUNTR/X: EJAE, Audrey Nuna & REI AIMI wurde als „Best Song Written for Visual Media“ ausgezeichnet.
Mit einer emotionalen Performance seines Songs „YUKON“ aus dem aktuellen Album „SWAG“ feierte Justin Bieber seine Rückkehr auf die Bühne. Vier Jahre nach seiner letzten Live-Performance präsentierteJustin Bieber eine pure Gänsehaut-Version des Songs und verzichtete auf große Showelemente. Guns-N-Roses-Mitglieder Slash und Duff McKagan,Red-Hot-Chili-Peppers-Drummer Chad Smith und Post Malone performten gemeinsam einen Tribut an den verstorbenen Ozzy Osbourne. Zu den weiteren Live-Highlights gehörten Katseye („Gnarly“), Leon Thomas und Sabrina Carpenter, die ihren Hit „Manchild“ präsentierte.
´Fotocredit: Adina scharfenberg