Mit „SAUM“ veröffentlicht der österreichische Musiker und Songwriter Ro Bergman ein Indie-Rock-Album, das sich in den Zwischenräumen bewegt – zwischen Aufbruch und Stillstand, zwischen laut und leise, zwischen Festhalten und Loslassen.
Der Begriff Saum beschreibt in der Landschaft jene Übergangszone, in der das Eine allmählich in das Andere übergeht – ein Grenzbereich voller Spannung und Wandel. In solchen Übergängen offenbart sich oft ein Moment der Wahrheit: manchmal schmerzhaft, manchmal befreiend.
Genau in diesem Raum entfaltet sich die Klangwelt des Albums: energiegeladen und treibend, zugleich feinsinnig und atmosphärisch. Wo steht man, wo liegt man, wo fällt man, und wann schwebt man?Indie Rock trifft auf Pop-Sensibilität, Analoges auf Elektronik.
Jeder Song entsteht aus einem Instinkt heraus, aus einem inneren Puls, der sich seinen Weg zwischen Gefühl und Reflexion bahnt: „All I’m gonna do is just go on and do what I feel.“Aufgewachsen in Salzburg, zog es Bergman nach Tirol, Wien und Berlin – und immer wieder zurück in den Salzburger LungauDas Spannungsfeld zwischen Stadt und Land durchzieht seine Kunst.
Nach drei preisgekrönten EPs zeigt „SAUM“ Bergman auf einem neuen kreativen Höhepunkt: poetisch, vielschichtig und intuitiv.
Kein lautes Statement, sondern ein leuchtendes Flirren zwischen den Extremen.
Fotocredit: Sophie Löw (zur Verfügung gestellt von Backseat PR)