Es war einer dieser Momente, bei denen man im Nachhinein nur noch sagt: „Wow, das war wirklich gerade passiert.“ Beim letzten Showabschluss ihrer aktuellen Tour stand plötzlich Zara Larsson neben Robyn auf der Bühne, und gemeinsam performten sie eine neue Version von „Talk To Me“. Zwei schwedische Superstars, eine Bühne, ein Song, der sofort nach mehr klang. Jetzt gibt es diese Version auch als „Talk To Me, Zara“ – veröffentlicht am 28. Juli 2026 über Robyns Label Young.
Robyn braucht man in diesem Kontext kaum noch vorzustellen. Seit über zwei Jahrzehnten ist sie eine der einflussreichsten Pop-Künstlerinnen Skandinaviens und eine Schlüsselfigur für den modernen Electro-Pop. „Dancing On My Own“ gehört zu den Songs, die auch nach all den Jahren noch sofort funktionieren – gerade nochmal befeuert durch die prominente Platzierung im Netflix-Film „Voicemails for Isabelle“. Wer heute Pop macht, kommt an Robyn kaum vorbei, ohne dass sie irgendwie im Raum steht.
Zara Larsson wiederum ist eine der großen Pop-Stimmen der jüngeren Generation aus Schweden. Milliarden Streams, Hits wie „Lush Life“ und „Symphony“, ausverkaufte Touren – und das alles, während sie noch sehr jung mit dem ganzen Spiel angefangen hat. Dass sie Robyn schon länger als Vorbild sieht, ist kein Geheimnis. Die beiden haben bereits beim Song „Puss Puss“ aus Larssons „Midnight Sun: Girls Trip“-Projekt zusammengearbeitet. „Talk To Me, Zara“ ist jetzt die logische Fortsetzung davon: weniger großes Statement, mehr direkte Freude an der Zusammenarbeit. Genau das merkt man der Nummer an.
Fotocredit: Adrian Molina