Wenn es um legendäre Streitigkeiten in der Musikgeschichte geht, führt kaum ein Weg an Guns N‘ Roses vorbei. Genau diesem wohl bekanntesten Zerwürfnis der Rockwelt widmet sich nun die aktuelle Folge des Podcasts Fuck you very, very much! Die größten Beefs im Musik-Biz von ARD Kultur.
Die neueste Episode beschäftigt sich mit dem jahrelangen Konflikt zwischen Frontmann Axl Rose und Gitarrist Slash – inklusive eskalierter Bandstreitigkeiten, geplatzter Auftritte, Kommunikationsabbrüchen und einigen der absurdesten Geschichten der Rockgeschichte.
Dabei blickt der Podcast nicht nur auf den musikalischen Erfolg von Guns N’ Roses zurück, sondern auch auf die zunehmende Zerrüttung innerhalb der Band. Zeitweise sollen Axl Rose und Slash sogar ausschließlich über Anwälte miteinander kommuniziert haben – obwohl sie sich im selben Gebäude befanden. Besonders legendär: Axl soll MTV per Fax mitgeteilt haben, dass Slash nicht länger Teil der Band sei.
Auch die chaotische Entstehungsgeschichte des Albums „Chinese Democracy“ wird thematisiert. Das Werk entwickelte sich über Jahre hinweg zum Sinnbild für ein ewiges Rockprojekt ohne Veröffentlichung. Erst acht Jahre nach der ursprünglichen Ankündigung erschien das Album schließlich – begleitet von massiven Produktionskosten in Höhe von rund 13 Millionen Dollar und durchwachsenen Kritiken.
Der Podcast „Fuck you very, very much!“ beschäftigt sich generell mit den größten Konflikten der Musikgeschichte und verbindet dabei Unterhaltung, Musikjournalismus und Popkultur geführt von Jennifer Weist und Markus Kavka. Die aktuelle Guns-N’-Roses-Folge dürfte insbesondere für Rockfans und Liebhaber*innen legendärer Musikgeschichten spannend sein.
Die neue Episode ist ab sofort über ARD Audiothek sowie auf Plattformen wie Spotify und Apple Podcasts verfügbar.
Fotocredit:Julian Andrea