Nach zwei Jahren kreativer Stille kehrt Sharaktah mit einem neuen, selbstbetitelten Album zurück. „SHARAKTAH“ markiert dabei weit mehr als nur ein weiteres Release – es ist ein künstlerischer Neustart, der neue Klangräume öffnet und deutlich macht, dass sich der Musiker bewusst keiner festen Genrezuordnung unterwirft.
Schon die visuelle Ankündigung deutet an, wohin die Reise geht: Ausdrucksstarke Bilder, eine dichte, atmosphärische Ästhetik und eine klare emotionale Handschrift begleiten das Projekt. Sharaktah setzt auf eine Gesamtinszenierung, bei der Musik und Bildsprache eng miteinander verwoben sind. Statt klarer Schubladen dominiert ein offenes Klangverständnis – zwischen roher Direktheit, introspektiven Momenten und experimentellen Ansätzen.
Mit der Single „VIELLEICHT“, die diesen Freitag erscheint, gibt Sharaktah einen ersten Einblick in das neue Werk. Der Track verbindet schonungslosen Realismus mit existenziellen Fragestellungen. Thematisch blickt er zurück auf eine Jugend, geprägt von THC, Systemflucht und dem schmerzhaften Verlust von Freund*innen. Dabei entsteht kein nostalgischer Rückblick, sondern eine nüchterne Bestandsaufnahme: Momente, in denen die Realität greifbar wird und Musik zum einzigen Ventil avanciert.
„VIELLEICHT“ bewegt sich inhaltlich zwischen Dunkelheit und Hoffnung. Zwischen dem symbolischen Handschlag mit dem Sensenmann und der leisen Aussicht auf einen Neuanfang stellt Sharaktah die Frage, die wie ein roter Faden durch den Song läuft: Ist morgen alles vorbei – oder beginnt gerade erst etwas Neues? Diese Ambivalenz verleiht dem Stück seine emotionale Tiefe und macht es zu einem intensiven Auftakt für das kommende Album.
Mit „SHARAKTAH“ positioniert sich der Künstler erneut als eigenständige Stimme, die persönliche Erfahrungen in eine vielschichtige Klangwelt übersetzt. Nach zwei Jahren Pause wirkt das Comeback nicht wie ein vorsichtiger Schritt, sondern wie ein bewusst gesetztes Statement: Sharaktah ist zurück – reflektierter, kompromissloser und künstlerisch freier denn je.
Die Single gibt es hier.
Fotocredit: Paul Hoppe