NIKRA bringen Welten zusammen, die eigentlich gar nicht zusammenpassen sollten: Breitbeiniger Alternative-Rock, der eher nach Anfang der 2000er als 2026 klingt, bei dem aber kein Typ singt, sondern Sängerin Annabelle Müller, die aus der Lebensrealität von Mitte-20-Queers singt, die sich den Herausforderungen ihrer Generation, dem Ausbruch aus der gesellschaftlichen Norm und dem Entschlüsseln ihrer Rolle in der Gesellschaft stellt.
Mit „Schieflage“ erscheint morgen (06.02.26) der Opener des NIKRA-Debütalbums „Über beide Ohren“ , das am 06.03.26 über Munich Warehouse erscheint.
„Schieflage“ ist Anfang 2025 während der Bundestagswahlen entstanden und soll eine Hymne an den Tatendrang, an offene Arme und Verständnis für die Angst und Mutlosigkeit sein, die gebrochene Rückräder in uns allen auslösen. Der Song ist ein gegenseitiges Händereichen.
„Der Schulterschluss der CDU unter Friedrich Merz hat mich zutiefst empört, und mir vor allem viel Angst gemacht. Das aktuelle politische Geschehen lässt mich oft in einem Ohnmachtsgefühl zurück und mit Schieflage wollte ich einen Song schreiben, der einerseits Kritik übt aber auch einladen soll gemeinsam für das einzustehen, was uns als Gemeinschaft ausmachen sollte. ‚Schieflage‘ steht für Haltung wahren, für die Kraft von Gemeinschaft und gegenseitigem befeuern, für die Möglichkeit zu leuchten und den Ausblick auf das was diese Welt sein könnte. Mit dem Song wollte ich einen eigenen Mutmacher schreiben der mich immer wieder entflammen soll für das einzustehen für dass es sich einzustehen lohnt.“
NIKRA-Sängerin Annabelle Müller
Manu Renner, Betreiber des Überlärm Studios, meint außerdem zu dem Gitarrenriff, dass das Album eröffnet: „Wer auch immer hinter diesem Gitarren Riff steckt, hat 2026 nichts mehr zu befürchten.“ Produziert wurde das NIKRA-Album übrigens von Heisskalt-Sänger Mathias Bloech. Im Anschluss an die Albumveröffentlichung geht die Band auf Headline-Tour. Alle Termine finden sich hier:

Fotocredit: Luca Vasi