Mit der am 26.01.26 erschienenen Single „What Doesn’t End“ eröffnet Adam Donen sein neues Album Bible Stories, das am 17. April über Heldenplatz veröffentlicht wird.
Der reduzierte Opener setzt auf düster-poetische Texte, karge Soundscapes und Donens raue Bassbaritonstimme – Anklänge an Leonard Cohen sind dabei unüberhörbar. Entstanden ist der Song während eines täglichen Spaziergangs im Schwarzwald, vollständig auf dem Handy geschrieben. Das begleitende Video, ohne Effekte gedreht, spiegelt die gespenstische Schlichtheit des Stücks wider und zeigt Donen in der Landschaft rund um Baden-Baden.
Bible Stories markiert Donens erste musikalische Veröffentlichung seit über zehn Jahren und entstand in einer persönlichen Umbruchphase. Auf Rat seines langjährigen Weggefährten Robert Harder (Brian Eno, David Byrne) reduzierte Donen seinen Arbeitsprozess radikal: Acht Songs, nur Akkorde, Melodien und Texte – aufgenommen später in Joshua Tree mit namhaften Musikern wie Bobby Furgo (ex-Leonard Cohen Band) und der Kontrabassistin Janie Cowan. Herausgekommen ist ein schweres, erdiges Album zwischen Gospel, Blues und Americana, das persönliche Tragödien mit biblischen und literarischen Motiven verwebt.
Adam Donen, in Kapstadt geboren und heute in Baden-Baden lebend, ist als multidisziplinärer Künstler international bekannt – von holografischem Theater bis zu Filmarbeiten. Mit Bible Stories kehrt er zu einer rohen, bodenständigen Form des Erzählens zurück. Donen selbst nennt das Album „eine Reihe von Postkarten nach dem Ende der Welt“ – weltmüde, spirituell aufgeladen und von eindringlicher Intensität.
Foto: Magnus Arrevad