Es gibt Stimmen, bei denen wenige Sekunden reichen und man ziemlich genau weiß, wer da gerade singt. Philipp Poisel gehört seit mittlerweile fast zwei Jahrzehnten in diese Kategorie. Brüchig, flüsternd, Mix aus Melancholie und Hoffnung. –man kann Poisels Musik mögen oder nicht, verwechseln kann man sie nicht.
Mit „Ruinen“ erscheint bereits der vierte Vorbote auf das kommende Album „Gute Zeiten“. Das Stück ist ein Song über Neuanfänge, die durch die Kraft der Erinnerung entstehen. Die Inspiration stammt aus einer tiefen Verbindung zu den sizilianischen Landschaften, die Poisel während der Albumproduktion umgaben. Begleitet wird „Ruinen“ von einem auf 16mm gedrehten Musikvideo unter der Regie von Felix Aaron.
Dass mit „Gute Zeiten“ nun ein neues Album in den Startlöchern steht, macht „Ruinen“ entsprechend auch zu einem weiteren Puzzlestück für die Frage, wo Philipp Poisel musikalisch gerade steht. Ende Oktober wird das neue Kapitel zudem live eingeläutet: Für den 28. Oktober ist ein Releasekonzert im Berliner Lido angekündigt, zwei Tage später folgt das bereits ausverkaufte Kölner Luxor. Die ausführliche Besprechung des Albums findet ihr bald beim Frontstage Magazine.
Fotocredit: Sophie Seybold