Das Match Börner Open Air steht für genau das, was viele Festivals heute wieder stärker suchen: Nähe, Community und echte Live-Momente abseits übergroßer Mainstages. Zwischen Club-Atmosphäre und sommerlicher Open-Air-Energie entsteht in Norderstedt jedes Jahr ein besonderes Umfeld, in dem Bands und Publikum auf Augenhöhe zusammenkommen. 2026 sind auch Schmutzki erstmals Teil des Line-ups. Die Band, die seit Jahren für energiegeladene Shows, ehrliche Texte und eine enge Verbindung zu ihrem Publikum bekannt ist. Im Interview mit uns dem Frontstage Magazine sprechen Schmutzki über ihren ersten Auftritt beim Match Börner Open Air, darüber, was für sie ein gutes Festivalpublikum ausmacht und warum es manchmal völlig egal ist, ob die Sonne scheint oder Nieselregen über das Gelände zieht – solange die besondere Open-Air-Magie entsteht.
Frontstage Magazine: Ihr steht dieses Jahr beim Match Börner Open Air auf dem Line-up. Was bedeutet euch dieses Festival persönlich – gerade auch im Vergleich zu Clubshows oder größeren Festivalformaten?
Schmutzki: Bisher waren wir noch nie beim Match Börner. Schön, dass es nun klappt. Bisher haben wir nur gutes gehört. Clubshows haben natürlich ihren Reiz, sie sind eng und wild. Das kann manchmal auf großen Festivals verloren gehen. Der Kommerz auf den ganz großen Festivals nimmt schon allmählich absurde Züge an, dennoch, wenn du als Band dafür angefragt wirst, macht man es, da die Chance besteht, dass neue Leute einen kennenlernen und im besten Fall zur nächsten Tour kommen..
Frontstage Magazine: Das Match Börner Open Air gilt als sehr nahbares, community-getriebenes Festival. Wie wichtig ist euch genau dieses Umfeld für eure Art, Musik live zu transportieren?
Schmutzki: Na aus so einem Umfeld kommen wir und da waren wir auch nie weg. Wir waren und sind sehr nahbar. Wir sind ja auch einfach drei Typen, die das Glück hatten, die Chance zum kriegen, mit ihrer Musik durch die Gegend zu tingeln. Das ist bei uns fest verankert, daher fühlen wir uns in dieser Welt wohl.
Frontstage Magazine: Viele Besucher*innen kommen nicht nur wegen einzelner Acts, sondern wegen der Atmosphäre und des Miteinanders. Was macht für euch ein gutes Festivalpublikum aus – und was wünscht ihr euch für euren Auftritt in Norderstedt?
Schmutzki: Wenn die Leute uns spiegeln, dass es ihnen Spass macht, wir sie gut unterhalten und wir sie vielleicht mit einem kleinen Lächeln im Gesicht verabschieden, dann wäre das der Hammer.
Frontstage Magazine: Ein Open Air bringt immer besondere Rahmenbedingungen mit sich – Wetter, Tageszeit, offene Bühnen. Verändert das eure Herangehensweise an eine Show im Vergleich zu einem klassischen Clubabend?
Schmutzki: Eigentlich gar nicht so sehr. Wir stellen ein Set zusammen, möglichst kompakt und packend. Auch auf Festivals, gerade bei schlechtem Wetter wollen wir die Leute animieren mit uns zu feiern, zu tanzen, zu singen. Wenn es brodelt, dann haben wir und das Publikum alles richtig gemacht. Ob nun im kleinen Club oder Open Air.
Frontstage Magazine: Sommer, Open Air, viele unterschiedliche Menschen vor der Bühne – was macht für euch den besonderen Reiz eines Festivals wie dem Match Börner Open Air aus, den man so bei anderen Shows nicht bekommt?
Schmutzki: Naja, der Reiz liegt natürlich an dem Fakt, dass man draußen ist. Es ist vielleicht noch hell, oder es pisst in Strömen oder es ist knalle heiß.. All das macht Festivals so besonders.. und im Bestfall matched es auf dem Match Börner wenn wir auf der Bühne sind und es entsteht die Magic, die Open Airs mit sich bringen. Und ob das nun im Sonnenuntergang im lauen Sommerwind ist oder im Nieselregen bei 11 Grad.. alles möglich!
Hier bekommt ihr alle infos zum Match Börner Festival 2026.
Fotocredit: Lukas Held