Für die Indie-Rock-Band Floodlights aus Melbourne scheinen derzeit viele Träume in Erfüllung zu gehen: Louis Parsons, Ashlee Kehoe, Archie Shannon, Joe Draffen und Sarah Hellyer spielen inzwischen regelmäßig ausverkaufte Shows in ihrer Heimat und touren international durch die Welt.
Zudem unterschrieb die Band einen Vertrag beim renommierten Indie-Label [PIAS] Recordings und konnte sich sogar eine Nominierung für einen der wichtigsten australischen Musikpreise sichern. Verdient ist das allemal, denn ihre Musik lebt von ehrlichen, ungeschönten Texten, der eindringlichen Stimme von Frontmann Louis Parsons sowie mehrstimmigen Gesängen gemeinsam mit Sarah Hellyer – getragen von melancholischen Indie-Rock-, Post-Punk- und Folk-Einflüssen.
Gerade diese Mischung aus Intimität, emotionaler Tiefe und mitreißenden Arrangements sorgt dafür, dass insbesondere ihre Live-Auftritte nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Seit der Gründung im Jahr 2018 haben Floodlights eine EP und drei Alben veröffentlicht, wobei ihr poetisches, aufrüttelndes Songwriting stets im Mittelpunkt steht. Bereits mit der ersten EP „Backyard“ (2019) wurde das Potenzial der Band deutlich – die physischen Exemplare waren schnell ausverkauft. Mit dem Debütalbum „From a View“ (2020) wuchs die Aufmerksamkeit weiter, gefolgt von ausverkauften Konzerten und Festivalauftritten in Australien.
Ein entscheidender Schritt folgte 2023 mit dem zweiten Album „Painting of My Time“ und dem mutigen Entschluss, auf eigene Kosten beim renommierten Showcase-Festival SXSW in Austin aufzutreten. Dieser Einsatz zahlte sich aus: Im Anschluss öffneten sich neue Türen, und mit dem dritten Album, veröffentlicht über [PIAS], gelang der nächste große Schritt.
Auf ihrem aktuellen Werk „Underneath“ (2025) verarbeiten Floodlights ihre Erfahrungen als Band auf Tour – das Unterwegssein, persönliche Entwicklungen und die Suche nach Identität. Themen wie private Herausforderungen, die australische Herkunft und die Weite ihrer Heimatlandschaften fließen ebenso ein und schaffen einen Raum zwischen Realität und Eskapismus. Mit diesem Album gelang der Band erstmals der Einstieg in die australischen Charts.
Trotz aller Erfolge bleibt eines konstant: Die Energie und Motivation von Floodlights speisen sich vor allem aus ihren Live-Shows. Support-Auftritte für Acts wie The Killers, Pavement, Amyl & the Sniffers oder Black Midi unterstreichen ihre wachsende internationale Relevanz. Nach Auftritten bei Festivals wie dem Reeperbahn Festival oder Rolling Stone Beach sowie ihrer letzten Deutschland-Tour im Herbst 2025 kehrt die Band im Juni 2026 für Konzerte in Hamburg, Berlin, Frankfurt und Haldern zurück nach Deutschland.
Wir vom Frontstage Magazine präsentieren euch die Deutschlandtermine in Zusammenarbeit mit FKP Scorpio.
19.06.2026 Hamburg – Molotow
23.06.2026 Frankfurt – Nachtleben
24.06.2026 Haldern – Pop Bar
Fotocredit: Josh Sabini