Manchmal liest man eine Pressemail und weiß sofort: Das wird entweder komplett drüber – oder ziemlich gut. Im Fall von Love Ghost stehen die Zeichen eindeutig auf Letzteres.
Ab April kommt der Rock/Grunge-Act aus Los Angeles nach Europa und hat mit „Anarchy And Ashes“ (VÖ: 27.03.) ein neues Album im Gepäck, das schon im Vorfeld ordentlich Staub aufwirbelt. Mit dabei: die brachiale Single „Vengeance“ – und eine düstere Industrial-Neuinterpretation von Falcos „Rock Me Amadeus“, dessen Musikvideo vor einigen Tagen erschien. Ja, richtig gelesen. Falco. Industrial. Grunge. Emo-Vibes. Und es funktioniert:
„Das erste Mal, dass ich Amadeus sah, war weder im Kino noch im Fernsehen, sondern im Keller einer Kirche in Los Angeles. Ein Freund hatte mich zu diesem improvisierten Filmabend mitgeschleppt, wo ein Projektor vor einer rissigen Wand stand, Klappstühle in Reihen aufgestellt waren und der Duft von Weihrauch noch von der Messe am selben Tag in der Luft hing. Der Film flackerte auf, und Mozart erschien auf der Leinwand. Ich war schon immer fasziniert von der Idee des Genies, das an Wahnsinn grenzt. Mozart, wie er in Amadeus dargestellt wird, war wild, brillant, missverstanden und seiner Zeit weit voraus. Falco verstand das auch. Mit „Rock Me Amadeus“ schuf er nicht einfach nur einen Popsong; er verkörperte dieselbe manische Brillanz und interpretierte Mozart als einen Rebellen, der genauso gut auf die Straße wie in den Konzertsaal gehörte. Ich kann mich damit identifizieren, weil ich mich schon immer zwischen verschiedenen Welten hin- und hergerissen gefühlt habe. Dieses Lied zu covern war meine Art, in diese Tradition einzutreten: der Geist Mozarts, gefiltert durch Falco, weitergetragen in meiner eigenen Stimme.“
Finnegan Seeker Bell
Hinter Love Ghost steckt Finnegan Seeker Bell – Gitarrist, Songwriter, Gründer, kreativer Motor. Einer, der mit zehn Jahren zur Gitarre griff, in der Highschool seine Band gründete und kurz darauf in Südamerika, Irland und Japan spielte. 2022 stand er auf der Bühne des WDR Rockpalast, gewann bei den Monster Awards in Mexico City den Preis als „Best Mainstream Rock Artist“ – und baut seitdem konsequent weiter an seinem eigenen Sound-Kosmos. Mit über 140.000 monatlichen Spotify-Hörer:innen und einer stetig wachsenden internationalen Fanbase – von den USA über Asien bis Südamerika – ist Love Ghost längst kein Geheimtipp mehr. Jetzt steht Europa an.
| EUROPA TOUR 2026 Do 2.4. Wien | Arena (AT) Sa 4.4. Leitersdorf | Roter Gugl (AT) So 5.4. Cham | Live Style Cafe (DE) Mi 8.4. Hannover | Perle Linden (DE) Do 9.4. Warschau | VooDoo (PL) Fr 10.4. Dresden | Puschkin (DE) Sa 11.4. Flensburg | Kühlhaus (DE) So 12.4. Berlin | LARK (DE) Mi 15.4. Hamburg | Hafenklang (DE) Do 16.4. Dortmund | Junkyard (DE) Fr 17.4. Moers | Bollwerk (DE) So 19.4. Frankfurt | Ponyhof (DE) Mo 20.4. Bamberg | Live Club (DE) Do 23.4. Konstanz | Kulturladen (DE) Fr 24.4. Rohrschach | Treppenhaus (DE) Fr 25.4. Offenburg | Spitalkeller (DE) Do 30.4. London | New Cross Inn (UK) Fr 1.5. Manchester | Lion`s Den (UK) |
Fotocredit: Abe Paraiso