Im mittlerweile über zwei Jahrzehnte währenden Schaffen haben ALTER BRIDGE immer wieder neu bewiesen, warum sie zu den prägendsten Rock-Acts der Moderne gehören. Mit ihrem achten Studioalbum „Alter Bridge“ legt die Band ein Werk vor, das vieles von dem destilliert, was ihre Musik seit jeher charakterisiert – und gleichzeitig zeigt, wie sich ein Sound entwickeln kann, ohne die eigene Identität zu verlieren.
Die neue Platte wirkt wie eine selbstbewusste Zäsur, ein Kapitel, das rückblickend vieles zusammenführt und gleichzeitig neue Wege öffnet.
Während frühere Veröffentlichungen vor allem durch ihre emotionale Schwere und starke narrative Bögen geprägt waren und spätere Alben eher durch technische Finesse, strukturelle Komplexität und ein ausgeprägtes Gespür für Dynamik bestachen, wirkt „Alter Bridge“ wie eine Synthese dieser Welten. Das Album präsentiert ALTER BRIDGE in einer Form, die sowohl gereift als auch ungebrochen energiegeladen erscheint – weder Nostalgie noch Selbstkopie, sondern ein organisch gewachsenes Weiterdenken.
Was sofort auffällt, ist die Klarheit, mit der das Quartett seine musikalische Vision umsetzt. Die Band zeigt sich fokussiert, aber nicht verkrampft, kraftvoll, aber nicht überladen. Die Gitarren von Mark Tremonti wirken pointierter als auf manchem Vorgänger, und die Rhythmussektion liefert eine der kohärentesten Leistungen seit Jahren. Myles Kennedy baut seine charakteristische Gesangsleistung nicht überdrüber aus, sondern setzt sie mit einem feinen Gespür für Raum, Kontrast und Emotionalität ein. Gemeinsam erschaffen die vier Musiker ein Album, das weniger nach maximalem Bombast strebt, sondern vielmehr nach dramaturgischer Dichte.
Die Entwicklung ist hörbar: ALTER BRIDGE sind musikalisch wie emotional an einem Punkt angekommen, an dem sie keine Grundsatzfragen mehr beantworten müssen – sie gestalten, formen und verfeinern.
Das Album vermittelt damit das Gefühl einer Band, die zwar weiterhin hungrig ist, aber ihre innere Ruhe gefunden hat. Ein Werk, das voller Energie steckt, aber nicht ständig explodieren muss. Ein Album, das kraftvoll klingt, ohne plump auf Härte zu setzen. Und ein Longplayer, der zeigt, warum ALTER BRIDGE auch 2026 ihren festen Platz in der internationalen Rocklandschaft behaupten.
„Alter Bridge“ ist nicht einfach eine weitere Veröffentlichung im Katalog der Gruppe – es ist ein Statement, das Kontinuität und Weiterentwicklung in einem Atemzug zeigt. Für langjährige Fans bietet es vertraute Stärke, für neue Hörer*innen einen idealen Einstiegspunkt, und für die Band selbst markiert es zweifellos einen weiteren Meilenstein in einer Karriere, die weiterhin konsequent nach vorne zeigt.
EU Tour 2026:
01/15 Hamburg, Germany @ Sporthalle
01/17 Oslo, Norway @ Sentrum Scene
01/18 Oslo, Norway @ Sentrum Scene
01/20 Stockholm, Sweden @ Annexet
01/22 Helsinki, Finland @ Ice Hall Black Box
01/24 Copenhagen, Denmark @ KB Hallen
01/25 Berlin, Germany @ Columbiahalle
01/27 Gliwice, Poland @ Prezero Arena Gliwice
01/28 Budapest, Hungary @ Barba Negra
01/30 Vienna, Austria @ Gasometer
01/31 Zagreb, Croatia @ Bocarski Dom
02/02 Rome, Italy @ Atlantico
02/03 Bergamo, Italy @ ChorusLive Arena
02/05 Zurich, Switzerland @ The Hall
02/06 Lyon, France @ Halle Tony Garnier
02/08 Barcelona, Spain @ Razzmatazz 1
02/10 Lisbon, Portugal @ Sagres Campo Pequeno
02/12 Madrid, Spain @ Palacio Vistalegre
02/13 Bordeaux, France @ Arkea Arena
02/15 Luxembourg, Luxembourg @ Rockhal
02/17 Oberhausen, Germany @ Oberhausen Turbinenhalle
02/18 Paris, France @ Zenith
02/20 Munich, Germany @ Zenith
02/22 Amsterdam, Netherlands @ Ziggo Dome
02/23 Brussels, Belgium @ Ancienne Belgique
02/25 Newcastle, United Kingdom @ Utilita Arena
02/26 Manchester, United Kingdom @ AO Arena
02/28 Dublin, Ireland @ 3Arena
03/02 Glasgow, United Kingdom @ OVO Hydro
03/04 London, United Kingdom @ The O2
03/05 Nottingham, United Kingdom @ Motorpoint Arena
Fotocredit: Chuck Brueckmann