In ihrem sechsten Studioalbum „Break The Silence“ präsentieren sich Beyond The Black so gereift, fokussiert und gleichzeitig experimentierfreudig wie selten zuvor. Das Album markiert nicht nur den Beginn einer neuen Phase für die Band, sondern auch eine deutliche Weiterentwicklung innerhalb ihres ohnehin dynamischen Symphonic-Metal-Kosmos. Wo frühere Werke wie „Songs Of Love And Death“ oder „Lost In Forever“ vor allem auf große Emotionen, opulente Arrangements und eine starke melodische Eingängigkeit setzten, widmet sich „Break The Silence“ einem deutlich komplexeren thematischen Fundament: Kommunikation, Verbundenheit, gesellschaftliche Gräben und die Frage nach innerer Widerstandskraft.
Der Stil der Band hat sich über die Jahre mehrfach gewandelt, doch selten war er so kohärent und gleichzeitig vielschichtig wie hier. Im Vergleich zu „Heart Of The Hurricane“ oder „Horizons“ fällt auf, dass Beyond The Black ihre Metal-Wurzeln selbstbewusster betonen, während sie parallel neue ethno-inspirierte Klangfarben und rhythmische Elemente integrieren. Dieses Wechselspiel aus Härte, Weite und atmosphärischer Dichte verleiht dem Album eine erzählerische Dimension, die klar über die früheren Veröffentlichungen hinausgeht.
„Break The Silence“ wagt einen tieferen emotionalen Blick nach innen. Es ist introspektiver, reifer und in seiner Botschaft dringlicher. Die Band traut sich, schwerere Themen aufzugreifen und diese nicht nur musikalisch, sondern auch konzeptionell zu tragen – ein Schritt, der angesichts ihrer internationalen Entwicklung fast unausweichlich wirkt.
Was besonders auffällt: Die Atmosphäre des Albums hat einen stärkeren erzählerischen Charakter als frühere Werke. Beyond The Black schaffen Räume, in denen sich Zuhörer*innen bewegen können – Räume, die weniger auf unmittelbaren Hit-Charakter ausgelegt sind und mehr auf Resonanz, Nachhall und die Einladung, sich tiefer mit den Botschaften des Albums auseinanderzusetzen. Diese künstlerische Entscheidung könnte polarisieren, vor allem unter Fans, die den direkteren, hymnischeren Zugang der ersten Alben bevorzugen. Gleichzeitig zeigt sie aber eine Band, die weiß, was sie sagen will – und warum.
„Break The Silence“ ist damit nicht nur ein neues Kapitel, sondern ein bewusst geschärftes Statement. Ein Album, das die bisherigen Stärken von Beyond The Black aufgreift, aber weniger auf Wiederholung setzt und stattdessen konsequent nach vorne denkt. Es ist vielleicht nicht das eingängigste Werk ihrer Karriere, aber eines der wichtigsten – weil es die Band als Kollektiv zeigt, das bereit ist, Risiken einzugehen und zugleich seine eigene Identität neu zu definieren.
15. Jan. 2026 – UK – Manchester, O2 Ritz
16. Jan. 2026 – UK – London, O2 Shepherd´s Bush Empire
17. Jan. 2026 – FR – Paris, Bataclan
19. Jan. 2026 – CH – Zürich, X-tra
20. Jan. 2026 – Munich, Tonhalle
22. Jan. 2026 – HU – Budapest, Barba Negra
23. Jan. 2026 – AT – Vienna, Arena
24. Jan. 2026 – Geiselwind, MusicHall
26. Jan. 2026 – Stuttgart, Wagenhallen
27. Jan. 2026 – Wiesbaden, Schlachthof
28. Jan. 2026 – Hannover, Capitol
30. Jan. 2026 – PL – Warsaw, Proxima
31. Jan. 2026 – Leipzig, Haus Auensee
01. Feb. 2026 – Berlin, Huxleys Neue Welt
03. Feb. 2026 – Hamburg, Inselpark Arena
04. Feb. 2026 – BE – Antwerp, Trix
05. Feb. 2026 – Oberhausen, Turbinenhalle
06. Feb. 2026 – NL – Nijmegen, Doornroosje
08. Feb. 2026 – DK – Copenhagen, Pumpehuset
09. Feb. 2026 – SE – Gothenburg, Pustervik
11. Feb. 2026 – NO – Oslo, Vulkan
12. Feb. 2026 – SE – Stockholm, Kollektivet Livet
14. Feb. 2026 – FI – Helsinki, Ääniwalli
Fotocredit: Heilemania