Mit seiner einzigartigen Mischung aus Italo-Disco, Indie-Pop und elektronischen Einflüssen hat sich Valentino Vivace längst eine eigene Klangwelt geschaffen, die gleichermaßen zum Tanzen wie zum Nachdenken einlädt. Seine Shows gelten als mitreißende „Abgeh-Happenings“, bei denen Konzert und Party miteinander verschmelzen. Im Gespräch mit uns dem Frontstage Magazine spricht Valentino Vivace über die Energie seiner Live-Auftritte, den kreativen Wandel von „Discoteca Vivace“ hin zu neuen, ruhigeren Sounds und gibt erste Einblicke in die nächste musikalische Phase, die Fans bereits auf der kommenden Tour erleben können.
Frontstage Magazine: Deine Shows werden oft als „Abgeh-Happenings“ beschrieben – was ist für dich der größte Unterschied zwischen einem klassischen Konzert und einer echten Party?
Valentino Vivace: Ich denke die Dauer. In ein Konzert kannst Du ganz viele Emotionen und Energie in ein relativ kleines Zeitfenster packen, bei einer Party hat man mehr Zeit.
Frontstage Magazine: Die „Primavera Vivace Tour 2026“ folgt auf eine extrem erfolgreiche Tour – spürst du den Druck, das Ganze noch größer oder intensiver machen zu müssen?
Valentino Vivace: Ein bisschen schon, ich glaub es ist normal immer ein bisschen mehr zu wollen. Aber ich probiere so gut es geht nicht daran zu denken und einfach das zu machen was ich mag.
Frontstage Magazine: Dein Sound bewegt sich zwischen Italo-Disco, French Touch und Indie-Pop – wie hat sich dieser Mix seit „Meteoriti“ bis „Discoteca Vivace“ weiterentwickelt? Bei Discoteca Vivace wollte ich dieses Konzept des Discoabends in einer italienischen Disco der 80-er verfolgen und es war darum klar dass die Songs auch eher diesen vibe hatten. Auf dem neuen Album Oscillare wird dann eher die Indie-Seite in den Vordergrund kommen. Ich mag diesen Kontrast sehr.
Frontstage Magazine: Du balancierst musikalisch oft zwischen Euphorie und Melancholie – was steht bei dir persönlich am Anfang eines Songs?
Valentino Vivace: Es ist meistens irgend eine Emotion die am Anfang meiner Songs stehen. Die kann durch ein Gespräch, eine Erinnerung, ein Film, einen Synthsound oder so ausgelöst werden und dann lass ich mich treiben und schaue wo es mich hinführt.
Frontstage Magazine: Mit „Discoteca Vivace“ erzählst du die Geschichte einer durchtanzten Nacht – denkst du deine Musik grundsätzlich auch visuell?
Valentino Vivace: Ja für mich ist der visuelle Aspekt immer sehr wichtig. Bei RGB zum Beispiel hatte ich die Idee mit den Farben bevor ich überhaupt die Musik hatte. Mehr kann ich dazu nicht sagen, am besten kommt ihr an die Show um zu sehen was ich meine .
Frontstage Magazine: Du spielst auf der kommenden Tour bereits neue Songs – was kannst du über die nächste musikalische Phase von dir verraten?
Valentino Vivace: Das nächste Album ist ruhiger als Discoteca Vivace, es fühlt sich an wie der Spaziergang am morgen nach der Party auf dem leeren Strand. Ich hoffe es begleitet viele Leute durch den Sommer!
Wir vom Frontstage Magazine präsentieren euren die Tour in Zusammenarbeit mit Selective Artists
15. April 2025 – Berlin / Modus
16. April 2025 – Hamburg / Molotow
18. April 2025 – Mainz / Schön Schön
20. April 2025 – Köln / Yuca
21. April 2025 – München / Ampere
22. April 2025 – Passau / Zauberberg
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