Mit „Fractured Mind“ legt die Münchner Metal-/Hardcore-Band Drøver die erste Single ihrer kommenden EP vor und markieren damit einen spürbaren Wendepunkt in ihrer Entwicklung.
Nachdem die Band im vergangenen Jahr auf eigener Deutschlandtour unterwegs war und zusätzlich als Support für Acts wie Heaven Shall Burn, Sunami oder Tenside auf größeren Bühnen stand, zeigt sich nun, wie stark diese Erfahrungen ihre Musik geprägt haben. Drøver klingen auf „Fractured Mind“ nicht nur selbstbewusster, sondern auch stimmiger und härter als je zuvor.
Soundlich bewegt sich der Track weiterhin im Spannungsfeld moderner Hardcore-Einflüsse à la Guilt Trip und Get The Shot – setzt jedoch eigene Akzente. Ein melodisches Intro, das fast schon an Slayer erinnert, eröffnet den Song, bevor er sich mit schnellen Riffs in eine deutlich hardcore-lastigere Richtung entwickelt als noch auf der vorherigen EP. Besonders die markanten Mid-Screams von Sänger Leon prägen dabei den eigenständigen Charakter des Songs. Generell arbeitet der Song mit klareren Strukturen, ohne an Intensität einzubüßen. Das Ergebnis ist ein Sound, der druckvoll produziert ist, aber bewusst seine Kanten behält.
Recorded wurde die neue Single im Home Studio in München, die Production übernahmen 1408Productions aus Hannover.
„Wir haben lange an dem Sound gefeilt – an den Details, an der Intensität, daran, wie die Emotionen wirklich rüberkommen. Mit ‚Fractured Mind‘ fühlt es sich zum ersten Mal so an, als hätten wir genau den Punkt getroffen: roher, direkter und härter.“ – Josi (Gitarre)
Trotz wachsender Professionalität bleibt der DIY-Ansatz zentraler Bestandteil ihrer Arbeitsweise. So entstand auch das Musikvideo zu „Fractured Mind“ vollständig in Eigenregie: Gedreht in einer Skatehalle, bringt es die Energie der Band in ein authentisches Setting.
Gefangen im eigenen Kopf
Thematisch kreist der Song um mentale Zustände zwischen Angst, Schuld und Kontrollverlust. Zeilen wie “Facing Consequences, Holding on to Absence Words” oder “My head is a dark place – it’s killing me” zeichnen das Bild eines Bewusstseins, das sich zunehmend gegen sich selbst richtet. Der Song bewegt sich durch Panik, Obsession und Selbstzerfall – ohne Erlösung zu versprechen.
„Fractured Mind beschreibt diesen Moment, in dem man merkt, dass man dem eigenen Kopf nicht mehr vertrauen kann. Wenn dir Gedanken nicht mehr nur gelegentlich durch den Kopf gehen, sondern anfangen, alles zu bestimmen – genau dieser Kontrollverlust steckt im Kern des Songs.“ – Leon (Vocals)
Hier findet ihr den Song
Shows 2026:
- 14.03. Dingolfing
- 27.03. Unterschleißheim
- 25.04. Augsburg
- 23.05. Innsbruck
- 11.07. Nürnberg
- 18.07. München
- 29.08. East Core Fest (Oberlausitz)
Fotocredit: Andreas Oertwig