Mit „HASENJAGD“ zündet Tream heute (am 13.03.) die nächste Stufe Richtung „STAMMTISCHPAROLEN“. Das am 22.05. erscheinende Album ist bereits sein siebtes — und nach „BAYERN GO HIGH (INTRO)“, „APRES SKI“ und „KNUTSCHFLECK“ ist „HASENJAGD“ die vierte Auskopplung daraus.
Der Song klingt wie eine Nacht, in der man viel zu spät merkt, dass es komplett eskaliert ist — und dann trotzdem einfach drin bleibt. „HASENJAGD“ ist keine glatte Party-Single, sondern kontrollierter Wahnsinn mit Tream-DNA: drückend, schief grinsend, auf Anschlag und gleichzeitig so melodisch, dass sich die Hook sofort festsetzt. Zwischen Telefonansage, Bande-Modus, Liebeskummer-Splittern und Abrissromantik entsteht dieser ganz eigene Tream-Film, den sonst gerade niemand so baut.
Was Tream dabei kann wie kaum ein anderer: Bilder erzeugen, die gleichzeitig komplett drüber und komplett treffend sind. „HASENJAGD“ hat Sommer-Euphorie, Fluchtreflex, Herzschmerz und Gruppenchat-Energie — als würde man nach Mitternacht alle schlechten Ideen noch einmal für sehr gute halten. Genau daraus zieht der Song seine Wucht: nicht geschniegelt, nicht geschniegelt auf Hit geschrieben, sondern groß, roh und sofort gemeinschaftsfähig.
Damit schärft Tream das Profil von „STAMMTISCHPAROLEN“ weiter: ein Albumtitel, der schon nach Reibung klingt, und Songs, die aus Übertreibung, Haltung, Humor und Heimatgefühl etwas Eigenes machen. „HASENJAGD“ ist dabei der nächste Beweis, dass Tream dieses Spannungsfeld aus Eskalation, Pop-Appeal und Charakter aktuell so unverwechselbar besetzt wie kaum jemand im deutschsprachigen Raum.
Fotocredit: Markus Maier