Mit dem Quasi-Titeltrack „Fevers Key“ lassen CITY LIGHT THIEF aus Köln/Grevenbroich den zweiten Song aus ihrer kommenden EP „Greetings From Fevers Key“ hören, die am 20.03.26 über Grand Hotel van Cleef / Midsummer Records erscheint.
Die fast halbstündige EP beinhaltet sechs neue Songs, die zwischen hektischem Post-Hardcore, melodieverliebtem Emo-Rock und verspultem Indie-Rock zu verorten sind. In allen Songs jedoch herrscht eine fiebrige, drückende Atmosphäre. Diese ist den Umständen der Entstehung der Songs geschuldet, wie die Band sagt:
„FEVERS KEY ist der fiktive Ort, an dem diese sechs neuen Songs entstanden sind. Es sind pulsierende, aufreibende, nervöse Lieder, die wir teilweise bereits seit 2020 in uns tragen und jetzt endlich teilen können.
FEVERS KEY ist ein Ort der ständigen Veränderung. Ein Ort, an dem wir scheiße viel Angst hatten. Denn hier sind wir erstmals auf echte Klüfte zwischen uns gestoßen. Wir hatten in den letzten Jahren unterschiedliche Erwartungen an uns als Menschen und Freunde. Und an diese Songs. Aber jetzt ist all das überwunden.
FEVERS KEY ist ein Ort, den wir gemeinsam wieder verlassen haben. Von dort haben wir Songs in der Tonart des Fiebers mitgebracht. Endlich haben wir das Fieber überstanden. Das ging nur zusammen.“
Was mit dieser „Tonart des Fiebers“ gemeint ist, wird in „Fevers Key“ besonders greifbar: Ein pulsierender Synthesizer knarzt über elektronisch-verzerrte Drums, schwebende, kaum greifbare Gesänge zerspringen plötzlich in einem Screamo-Refrain, bevor ein Hardcore-Riff durch das Finale vibriert. Der Song vertont ein Gefühl des Unbehagen, das der Text thematisiert: „Velocity, Velocity, this isn’t me – No one ever is“
Das Musikvideo von Regisseur Sven Int-Veen bebildert diese Unruhe eindrücklich. Was wie eine „gewohnte“ Bandperformance beginnt, bekommt plötzlich Brüche, wirkt bedrohlich, falsch und ungesund.
Fotocredit: Gabriel Volkovic