Osnabrück macht wieder, was Osnabrück am besten kann: neue Lieblingsbands finden, bevor sie zu groß für kleine Bühnen werden. Vom 15. bis 18. April 2026 geht der Popsalon in seine nächste Runde – und erweitert die bewährte Formel erneut um einen Kickoff-Day. Der gehört in diesem Jahr niemand Geringerem als Drangsal, der den Auftaktabend bespielen wird.
Seit 2010 hat sich das Indoor-Clubfestival – organisiert von Zukunftsmusik – zu einem echten Geheimtipp entwickelt. Wer damals Kraftklub, Cro, Bilderbuch oder Giant Rooks noch in verschwitzten Clubräumen erleben durfte, weiß: Zukunftsmusik ist kein zufälliger Name für diesen lokalen Veranstalter.
Auch 2026 gilt wieder die goldene Popsalon-Regel: Man kommt wegen einiger Namen – und geht mit zehn neuen Lieblingsbands. Mit frytz, Soft Loft, OK KID oder Steiner & Madlaina stehen starke Acts im Line-Up. Aber mindestens genauso spannend wird es dort, wo man noch nicht weiß, was einen erwartet: Snake Eyes, Adult DVD oder Finnegan Tui liefern genau jene Entdeckungsmomente, für die dieses Festival seit Jahren steht. Aber im Line Up finden sich ganz sicher noch weitere versteckte Perlen:

Wie gewohnt verwandeln sich die bewährten Locations – Lagerhalle, Kleine Freiheit, Haus der Jugend, Botschaft und Bastard Club – wieder in ein musikalisches Labyrinth. Neu dabei: die Friedenskirche. Entscheidungen zwischen den Gigs werden somit noch schwerer fallen als gewohnt und Wege zwischen den Clubs werden zur persönlichen Dramaturgie des Wochenendes. Doch genau darin liegt der Zauber des Popsalon: Nicht der große Headliner dominiert – sondern das Gefühl, zufällig Zeuge von etwas zu werden, das bald sehr viel größer sein könnte.
Weitere Infos und verschiedene Ticketoptionen findet ihr auf der Website des Festivals: https://www.popsalon-os.de/
Fotocredit: offizielle Grafik