Manchmal merkt man Künstlern an, dass sie wollen. Und dann gibt es MilleniumKid – bei dem man spürt, dass er muss.
Weil alles andere keine Option wäre.
MilleniumKid, bürgerlich Yasin Sert, Jahrgang 2000, könnte genauso gut irgendwo zwischen Gitarrenverstärkern und Vorstadtmelancholie hängen geblieben sein. Doch dann war da dieser Moment: Stadt ohne Meer Festival, DeLorean-Moment, Zukunftspläne auf Anschlag. Eine Mischung aus Neuer Neuer Deutscher Welle, Bedroom Pop und der Sehnsucht eines Generation-Z-Herzens, das zu viel fühlt und es trotzdem irgendwie in drei Minuten verpackt bekommt.
Und jetzt geht es raus aus dem Bedroom-(Pop) – auf die Bühne, in die Clubs. Wer sein Debütalbum gehört hat, weiß, worauf wir uns einlassen: keine glattpolierten Radiohits, sondern Songs, die sich wie Tagebucheinträge anfühlen. Wackelig, roh, ehrlich. Genau deshalb treffen sie auch. Unsere Review zum Debüt kann man hier nochmal nachlesen:
Tracks wie „Unendlichkeit“, „Sommerkleid“ oder „Wie weit“ haben live das Potenzial, ganze Räume gleichzeitig zum Schweigen und zum Ausrasten zu bringen. MilleniumKids Gig auf dem diesjährigen MS Dockville Festival glich einem Triumph und dann ist da noch „Vielleicht“ – diese Hymne die ein Konzert zum Erlebnis werden lässt. Erste Städte melden bereits sold ou, also haltet euch ran, wenn ihr MilleniumKid nochmal im kleinen Rahmen erleben wollt:
MilleniumKid Dystopie Tour 2025
- 07.12.25 Stuttgart, Im Wizemann Club
- 08.12.25 München, Technikum
- 09.12.25 Wien, Flucc
- 11.12.25 Fulda, Kulturzentrum Kreuz e.V.
- 13.12.25 Berlin, ASTRA
- 14.12.25 Leipzig, Conne Island
- 15.12.25 Göttingen, Musa
- 16.12.25 Köln, Gloria
- 18.12.25 Osnabrück, Rosenhof
- 19.12.25 Regensburg, Alte Mälzerei
- 20.12.25 Cottbus, Gladhouse
Zu den Tickets geht es hier.
Fotocredit: Jola Wittekopf